Mit Ethik zum Erfolg: Osttirol geht neue Wege in der Wirtschaft

Fünf Osttiroler Unternehmen präsentieren erstmals ihre Gemeinwohl-Bilanzen und zeigen vor, dass ethisches Wirtschaften ein Unternehmen langfristig erfolgreicher und zukunftsfähig macht.
Mit dabei ist auch eines der arbeit plus Tirol Sozialunternehmen in Osttirol: Schindel & Holz.

Das Ziel steht fest: Eine Ökonomie zum Wohle aller! Fünf Osttiroler Pionierunternehmen messen deshalb ihren Unternehmenserfolg auch mit einer Gemeinwohl-Bilanz. „Denn gerade die nichtfinanziellen Erfolge sagen heute genauso viel über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens aus, wie die finanziellen Erfolge“, so begründet Manfred Blachfellner, Tirol-Koordinator für die Gemeinwohl-Ökonomie den Trend zur Ethik Bilanz nach Gemeinwohl-Werten. Gerade Osttirol ist ein fruchtbarer Boden für ethisches Wirtschaften.

Der jüngst angestoßene VordenkerInnenprozess „Zukunftsbild Osttirol 2025“ beschreibt Osttirol als Wirtschaftsraum, der stark auf Kooperation und regionale Wirtschaftskreisläufe aufbaut. Genau darauf setzen Gemeinwohl-Unternehmen wie etwa WOOD KOLLNIG, europaweit geschätzte Handelsagentur, die sich auf die Vermittlung europäischer Laub- und Nadelhölzer spezialisiert hat.

Für Unternehmer Josef Kollnig ist klar: „Kooperation ist wertvoller als Konkurrenz“ und er verweist in Sachen neue Wirtschaftsformen gerne auf den Satz des Ökonomen Thomas Piketty: „…entweder werden wir uns – im immer noch schärfer werdenden Wettbewerb – alle kaputt machen; oder wir lernen zu kooperieren. Kooperation ist nicht die Tugend irgendwelcher Softies, die sich dem Wettbewerb nicht stellen wollen. Nein. Kooperation ist das Werkzeug der Vernünftigen…“. Die fünf neuen Gemeinwohl-Pionierunternehmen Schindel und Holz, Green Print Osttirol, sun.esolutions, Weltladen Lienz und WOOD KOLLNIG stehen für eine regionale, biologisch, ökologisch und sozial ausgerichtete Tiroler Wirtschaft. „Wir sind überzeugt, den Unsicherheiten der Weltwirtschaft können wir nur durch starke regionale Ausrichtung in Ergänzung zu ethischem Welthandel begegnen“, so Blachfellner abschließend.

Schindel & Holz, Mitglied bei arbeit plus – Soziale Unternehmen Tirol, ist bei der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) dabei, weil sie der Überzeugung sind, dass viele Werte und Prinzipien der GWÖ grundsätzlich Lösungsansätze für problematische Entwicklungen in vielen Bereichen des gängigen Wirtschaftssystems aufzeigen und anbieten.

Soziale, ökonomische und ökologische Werte können unter einem Dach existieren und so vielen Menschen nutzen anstatt einigen Wenigen. Der Schlüssel dazu ist nicht zuletzt Regionalität, noch besser regionale Nachhaltigkeit. In einem grundsätzlich sozial ausgerichteten Unternehmen dient die Gemeinwohlbilanz der Organisationsentwicklung und der Schärfung des Blickes und des Bewusstseins auf Bereiche der Betriebe die eventuell bisher vernachlässigt werden.

Die Schindel und Holz Betriebe stellen sich seit der Gründung der Herausforderung soziale und ökonomische Ziele zu vereinen und wollen mit einem guten Beispiel vorangehen, Meinungs- und Bewusstseinsbildung betreiben und aktiv zur positiven Veränderung des Wirtschaftssystems beitragen.

 

Ihr Ansprechpartner: René Ladstätter, Ing

Geschäftsführer Schindel und Holz

rene.ladstaetter@schindel-holz.at

+43 (0) 4852 69880-14

 

 

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